| 29.10.2011 ESC Dorfen - EHC Klostersee 9:12 (3:4, 2:4, 4:4) |
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Da wollten unsere Knaben offensichtlich nicht zurückstehen. Noch torreicher als die Partie der großen Vorbilder ging das Auswärtsspiel beim ESC Dorfen über die Bühne – mit einem glücklichen Ende für unsere Jungs, die quasi den Winnipeg-Part inne hatten. Die 2:0-Führung nach knapp vier Minuten war letztlich die Basis für den 12:9-Erfolg und den damit dritten Sieg im dritten Pflichtspiel. Vielleicht kamen die beiden Tore – bis zum ersten Treffer waren ganze 18 Sekunden vergangen – aber auch zu schnell und vermittelten dem Team eine Überlegenheit, die freilich nicht realistisch war. Der gastgebende ESC-Nachwuchs nutzte anschließend den ihm gewährten Raum in der neutralen Zone und die Schwächen in der Abwehrzone, um die Partie spannend zu halten. Nur einmal, beim 3:3-Zwischenstand in der 17. Minute, kamen die Dorfener unseren Knaben noch einmal bedenklich nah. Ansonsten konnte die Truppe von Marek Dobis immer zumindest zwei Tore zwischen sich und dem Gegner halten. „Das waren im Defensivverhalten ein paar Fehler zuviel und dazu wurden zu viele dumme Strafzeiten genommen“, analysierte Alexander Stolberg nach der torreichen Begegnung. Der Klubpräsident war nicht als Zaungast mit dabei, sondern coachte die Knaben für den verhinderten Trainer Marek Dobis. Die Premiere für den „Präse“ an der Bande ist damit voll geglückt. „Es war lustig und hat Spaß gemacht, die Jungs (und das Mädchen) haben gut mitgezogen“, schloss Stolberg, der übrigens durch den Gastaufenthalt während seines Studiums mit College-Eishockey in Calgary, der Stadt der Flames, auch ein wenig „NHL-Bezug“ hat. Damals, Ende der 80er-Jahre, waren torreiche Spiele noch nicht die Ausnahme, womit sich der Kreis irgendwie schließt. (PL) Torfolge: 0:1 (0:18) Simon Roeder (Domenik Dobis), 0:2 (3:53) Domenik Dobis, 1:2 (7:56) Sebastian Rapolder, 2:2 (13:15) Georg Dillis (Dominik Wagner), 2:3 (13:23) Marc-Joel Jantijes (Simon Roeder), 3:3 (16:25) Dominik Wagner (Georg Dillis - 5:4), 3:4 (19:21) Simon Roeder (Marc-Joel Jantijes), 3:5 (24:00) Marc-Joel Jantijes, 3:6 (24:40) Domenik Dobis (Quirin Bacher), 3:7 (30:48) Domenik Dobis (Maximilian Marschalek, Marc-Joel Jantijes - 5:4), 4:7 (34:27) Christoph Lönning (Dominik Wagner - 5:4), 4:8 (35:22) Simon Roeder (Domenik Dobis - 5:4), 5:8 (39:55) Dominik Wagner, 5:9 (42:22) Simon Roeder (Domenik Dobis - 5:4), 6:9 (46:38) Dominik Wagner - 5:3, 6:10 (47:48) Cedric Eibl (Maximilian Marschalek), 7:10 (50:02) Dominik Wagner (Christoph Lönning), 8:10 (53:39) Kevin Kynast - 5:4, 8:11 (54:30) Domenik Dobis (Simon Roeder), 9:11 (55:13) Georg Dillis (Dominik Wagner), 9:12 (58:23) Domenik Dobis Strafminuten: ESC Dorfen 14, EHC Klostersee 20 + 10 Minuten Disziplinarstrafe EHC Klostersee: Simon Vilim (Anthony Stoffel ab 30:34); Quirin Bacher, Mario Groos, Domenik Dobis, Korbinian Eberwein, Korbinian Danzer, Marc-Joel Jantijes, Simon Roeder, Chiara Sterner, Cedric Eibl, Felix Gangkofer, Xaver Ganghofer, Thomas Filser, Maximilian Marschalek, Jan Fiedler. |





Die nordamerikanische National Hockey League (NHL) ist das Traumziel vieler Eishockey-Talente im Nachwuchs. Und offenbar werden auch Dinge von dort übernommen, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind. 11:10 oder 13:9 endeten Spiele in der weltweit schnellsten Mannschaftssportart – gefühlt – in der Steinzeit. Längst herrscht auf den Eisflächen auch defensive Disziplin als Schlüssel zum Sieg vor. Allerdings gibt es ab und zu auch „Ausreißer“. Die Winnipeg Jets gewannen in der NHL kürzlich mit 9:8 über die Philadelphia Flyers – nach 5:1- beziehungsweise 6:2-Führung und zwischenzeitlichem 6:7-Rückstand.
