| 11.11.2011 EHC Klostersee - EHC Waldkraiburg 8:2 (1:1, 3:0, 4:1) |
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Trainer Thomas von Euw, der erneut den beruflich verhinderten Marek Dobis vertreten hat, musste die ausgedünnten Reihen für die Partie kunterbunt durcheinander würfeln, um eine gewisse Ausgewogenheit in die drei Formationen zu bringen. Dass darunter die Spielharmonie litt, war in der Anfangsphase nicht zu übersehen. Nervös, etwas steif und mit viel Stückwerk und Fehlpässen ging es an die Sache. Bevor aber falsche Verdächtigungen aufkommen, muss an dieser Stelle klargestellt werden: Mit dem „Schnapstermin“ 11.11.11 hatte das nichts zu tun. Beim Gegner lief ebenfalls nicht viel zusammen, weshalb prickelnde Torsituationen vorerst eher Mangelware waren. Zwei ganz dicke Dinger vergaben unsere Jungs, die zu vieles spielerisch lösen wollten und viel zu selten schossen, in der 4. und 5. Minute. Eine weitere gute Möglichkeit blieb in der 9. Minute ungenutzt, weshalb die anschließende Führung nach sehenswertem Solo und genauem Pass in den Slot nicht überraschend kam (11.). Aber wie es so ist, in der Defensive genügte ein zu zögerliches Anpacken und die Gäste kamen zum Ausgleich (17.). Der zweite Abschnitt begann wie der erste, mit vielen unkonzentrierten Puckverlusten und unproduktiven „mit dem Kopf durch die Wand“-Versuchen. Als auf dem linken Flügel mal Raum da war, genügte ein schneller Antritt mit folgendem Schlenzer in den Winkel – 2:1 (29.). Eine Schrecksekunde war noch zu überstehen – ein Verteidiger kratzte den Puck nach schönem Angriff der Waldkraiburger von der Torlinie –, bevor die letzten zwei Minuten im Drittel die Vorentscheidung brachten. Einem strammen Schlagschuss genau in den Winkel folgte 43 Sekunden später ein „Phanton-Tor“. Die Meinungen gingen jedenfalls auseinander, ob die Hartgummischeibe wirklich drin war oder vom Lattenwinkel wieder auf das Eis zurücksprang. Egal, der Schiedsrichter erkannte auf Tor, womit der Pausentee mit einer 4:1-Führung im Rücken eingenommen werden konnte. Danach war alles unter Kontrolle, der Vorsprung wurde fast nach Belieben ausgebaut. Für die EHC Klostersee Knaben im Einsatz: David Mendl (ab 30:16 Simon Vilim); Noah Nijenhuis, Korbinian Danzer, Quirin Bacher, Maximilian Lechner, Korbinian Eberwein; Simon Roeder, Marc-Joel Jantjies, Thomas Filser, Lorenz Frank, Cedric Eibl, Mario Gross, Nadin Vetterl, Maximilian Marschalek, Jan Nijenhuis. Torfolge: 1:0 (10:47) Marc-Joel Jantjies (Simon Roeder); 1:1 (16:30) Alexander Imiolek (Fabian Wesp, Dennis Huber); 2:1 (28:23) Simon Roeder (Noah Nijenhuis); 3:1 (38.38) Noah Nijenhuis; 4:1 (39:21) Maximilian Marschalek (Maximilian Lechner); 5:1 (44:39) Marc-Joel Jantjies (Lorenz Frank, Korbinian Eberwein); 6:1 (45:24) Simon Roeder; 6:2 (47:54) Andreas Schimm (4:5); 7:2 (51:52) Simon Roeder (Mario Gross); 8:2 (58:31) Noah Nijenhuis. Strafminuten: EHC Klostersee 4; EHC Waldkraiburg 4 |





Eins vorneweg: An die „1A-Vorstellung“ aus dem vorangegangenen Spiel gegen Miesbach konnten unsere Knaben nicht anschließen. Das war aufgrund einiger Ausfälle und nicht einmal dreier kompletter Blöcke an Bord aber auch nicht zu erwarten gewesen. Zu einem am Ende ungefährdeten 8:2-Erfolg reichte es über die Gäste aus Waldkraiburg dennoch – womit der fünfte Sieg im fünften Pflichtspiel eingefahren wurde.
